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PORTRÄT
(31.10.2006 13:15)

Walter
Kronenberger, geb. am 02.09.1945,

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unser
aller Idol und Garant einer Verantwortungsbewussten
Nachrichtenüberbringung an seine auch entsprechend dankbare Leserschaft
des Saar-Echo, ist viel zu früh am 30. Oktober 2006 im 62. Lebensjahr
stehend, aus einem arbeitsreichen, nach seinen Idealen der objektiven
journalistischen Wahrheitssuche bewundernswert gestalteten Leben, für
uns viel zu früh abberufen worden.
Wir ahnten nicht, mit welchen unüberwindlichen gesundheitlichen
Schwierigkeiten er bereits seit vielen Jahren zu kämpfen hatte.
Sein unter diesen kaum zu ermessenden Erschwernissen sich selbst immer
aufs Neue geradezu übermenschlich abverlangte Arbeitsdisziplin ist und
war deshalb wirklich einzigartig.
Wenn je das Wort von einem unersetzlichen Verlust, einer nicht zu
schließenden Lücke im Zusammenhang mit dem endgültigen Abschied eines so
wertvollen Menschen Sinn machen kann, dann - leider - hier an dieser
Stelle.
Es schnürt einem förmlich den Atem ab, wenn man sich als halbwegs
Eingeweihter vorstellen soll, wer diese so wichtige Arbeit des
unerschütterlichen Ankämpfens gegen diese menschenverachtende weltweite
Nachrichtenmanipulation zum einen fachlich und in gleicher Weise
charakterlich unbestechlich weiterführen soll oder gar könnte.
Aber dieser überlebenswichtige Kampf für uns alle, die wir jeder auf
seine Art, Zeuge einer weltweit grassierenden Verantwortungs-- und
Kulturlosigkeit in jeder Beziehung sind, muss weiterhin in seinem und
unserem Sinne bedingungslos fortgeführt werden.
Die Wahrheit kann nach einer Volksweisheit zufolge - so wie heute - wohl
zeitweise, auch für unseren Geschmack viel zu lange untertauchen, aber
sie ertrinkt dabei nie.
Damit hat er uns eine vergleichbare Parallele mit dem selbstlosen
Einsatz der von uns heute so bewunderten Mitglieder der ”Weißen Rose” im
Januar 1943 aufgezeigt.
Wir verneigen uns vor dem menschlichen Vorbild, seiner außergewöhnlichen
Lebensleistung, die nicht nach den - leider - noch geltenden
Anschauungen des Gottes Mammon, dem sichtbaren finanziellen Erfolg
gemessen werden kann und darf.
Damit alleine lässt sich der Weg aus der weltweit bestehenden großen
Politikdauermisere nicht finden.
Man kann nicht gleichzeitig idealistischen Zielen verbunden sein und
hoffen, damit zu Lebzeiten materielle Reichtümer ansammeln zu können.
Aber jener überlebenswichtige Erfolg in ideeller Sache sollte zum guten
Abschluss ebenso dazu führen, über den Stiftungsgedanken einen
materiellen und geborgenen Hort für die Wahrheit in jeder
Erscheinungsform zu finden.
Ein von materiellen Überlebenszwängen weitgehend freigestelltes Saar-Echo
hätte unserem Idol im Ergebnis nicht seine durch Krankheit bereits stark
geschwächte Vitalität noch zusätzlich aufgebraucht.
In dem Sinne war Walter Kronenberger ein Märtyrer, dessen so wichtiges
Lebenswerk in jedem Falle weitergeführt werden muss.
Er hat die aktive Spendenbereitschaft aus der Leserschaft für das
Überleben des Saar-Echo dankbar zur Kenntnis genommen.
Wenn wir dieses Projekt nicht untergehen lassen wollen, sind hier
verstärkte Bemühungen angezeigt.
Friedrich Schmidt - zugleich im Namen der Familie, der Mitarbeiter,
Mitkämpfer im Geiste und der Leserschaft des SE

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